«Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein.»

Im Interview mit Lidl Schweiz, wollen wir wissen, wie das Unternehmen zu Startups steht und was es unter Innovation versteht.


Was bedeutet für Lidl Schweiz Innovation?

Der Detailhandel ist sehr schnelllebig. Entsprechend müssen auch wir flexibel und innovativ sein. Das passende Motto: Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein. So suchen wir ständig nach Möglichkeiten, uns weiterzuentwickeln, zu verbessern und stets den Bedürfnissen und Wünschen unserer Kundinnen und Kunden anzupassen. 

Die Lidl Filiale Winterthur (Foto: Lidl Schweiz)

Was muss ein Unternehmen machen, um erfolgreich zu bleiben? Und wie wichtig ist Innovation dabei?

Nicht stehenbleiben sondern nach vorne schauen. So testen auch wir ständig neue Möglichkeiten um den Einkauf unserer Kundinnen und Kunden möglichst angenehm und einfach zu gestalten.

Was sind eure bevorzugten Innovationsbereiche?

Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Unsere Kundinnen und Kunden sollen sich bei uns wohlfühlen und ihre Einkäufe einfach und umkompliziert tätigen können. Wir führen aber auch immer wieder neue Produkte ein und haben beispielsweise vor kurzem einen veganen, pflanzenbasierten Burger als Fleischalternative eingeführt.

Wie proaktiv fördert Lidl Schweiz Innovation im Unternehmen? 

Ideen, wie wir uns verbessern können, sind nicht nur sehr willkommen: Mitarbeitende die gute Ideen bringen, erhalten sogar Preise wie z.B. Einkaufsgutscheine.

Lidl Schweiz testet im Moment digitale Preisschilder. (Foto: Lidl Schweiz)

Gibt es bei Lidl Schweiz physische und virtuelle Orte, an denen Innovieren nicht nur ausdrücklich erwünscht, sondern Leitmotiv ist?

Wir haben an unserem Hauptsitz in Weinfelden eine sogenannte Testfiliale – ein grosser Raum der wie eine richtige Filiale aufgebaut ist. Dort werden neue Konzepte, Ideen und Innovationen direkt getestet und ausprobiert. Zudem sind die Büros an unserem Hauptsitz speziell darauf ausgerichtet, dass die Kommunikation zwischen den Abteilungen gefördert wird und Austausch und persönlicher Kontakt vereinfacht wird.

Welche Innovationen werden in der Organisation erinnert und warum? Wie weit liegen sie zurück? 

Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Wir testen aktuell digitale Preisschilder, Self Checkout Kassen, ein Hauslieferdienst per Velo und eine App zur Vermeidung von Food Waste.

Was raten sie als etabliertes Unternehmen einem jungen, wilden Startup in den ersten Lebensjahren für die Zukunft? 

Sich ständig zu bewegen und innovativ zu bleiben und gleichzeitig seinen Grundsätzen treu bleiben.

Wie arbeitet Lidl Schweiz mit Startups zusammen? 

Kooperationen mit Startups kommen immer wieder vor. Aktuell gerade mit der App „Too Good To Go“ zur Vermeidung von Food Waste.

Lidl Schweiz arbeitet mit Too Good to Go zusammen. (Foto: Lidl Schweiz)

Was kann ein Startup von einem Grossunternehmen lernen?

Langjährige bestehende Strukturen stets zu überdenken und zu verbessern.

Was kann ein Grossunternehmen von einem Startup lernen?

Den Mut etwas Neues auszuprobieren.

Vielen Dank für das Interview!

Qualität, Frische und Swissness zeichnen das ausgewählte Sortiment von Lidl Schweiz aus. Effizienz prägt die Welt von Lidl. Dies garantiert das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und schafft die Basis für gelebte Nachhaltigkeit, die allen etwas bringt.