«Aufruf zum Einreichen herausragender Geschäftsideen aus der Kreativwirtschaft»

Der Creative Hub hat sich neu positioniert und lancierte am Montag, 20. Mai 2019, den Aufruf zum Einreichen herausragender Geschäftsideen aus der Kreativwirtschaft. Die erfolgversprechendsten werden anschliessend ein Jahr lang durch Coaches, Experten und Vernetzung mit der Wirtschaft gezielt gefördert und zur Marktreife aufgebaut.

Nachdem sich der Creative Hub seit seiner Gründung 2013 der Breitenförderung der Kreativwirtschaft verschrieben hatte, steht ab 2019 die Exzellenzförderung im Vordergrund. Genau wie sich die Kreativwirtschaft in dieser Zeit verändert hat, zieht auch der Creative Hub mit und passt sein Angebot an. Neu werden ausgewählte Geschäftsideen aus der Kreativwirtschaft oder mit starkem Bezug zur Kreativwirtschaft gefördert. Ziel der Förderung ist es, die noch mehr oder weniger rohen Geschäftsideen in einem von Coaches und Expertinnen und Experten begleiteten Prozess zur Marktreife zu führen.

Der Call, der am 20. Mai 2019 lanciert wurde und bis zum 28. Juni 2019 zur Teilnahme offen steht, richtet sich an kreative Unternehmende mit herausragenden Geschäftsideen. Herausragend definiert der Creative Hub mit den Kriterien Innovationsgrad, Relevanz, Mut, Marktpotential und Exportfähigkeit. Die bis zum 28. Juni 2019 eingereichten Bewerbungen werden anschliessend durch eine Fachjury geprüft. Letztendlich werden am Auswahl-Event in Bern am 12. Juli 2019 wiederum jene Unternehmenden durch eine Fachjury ausgewählt, deren Produkt- oder Dienstleistungsidee den Kriterien entspricht. Diese werden in einem einjährigen Prozess durch Coaches und Expertinnen und Experten begleitet, sodass am Ende des Programmes marktfähige Produkte und Dienstleistungen bereit stehen.

 

 

Geförderte Projekte aus den Jahren 2013-2018:

TAWA von Christian Spiess (Product Designer, Zürich) wurde bei Naef Spiele unter Vertrag genommen und für den Swiss Design Award nominiert. Sogar die NZZ berichtete über den Designer und TAWA – so heisst das von ihm erdachte Lege- und Stapelspiel. Es besteht aus 16 ungewöhnlich gefrästen Holzklötzen, mit denen man immer neue, erstaunliche Formationen und Muster bilden kann. Über die Berner Design-Stiftung kam Spiess zum Creative Hub. Im Coaching-Programm von Creative Hub konnte sich Spiess zu den Themen Businessplan, Kostenkalkulation, Preisgestaltung oder auch Marketing viel wertvolles Wissen aneignen. Wie Spiess selber sagt, hat Creative Hub ihm auf die Sprünge geholfen und auf dem Weg zu einem erfolgreichen Markteinstieg unterstützt.

Fashion yourself von Martina Feer (Fahion Designer, Luzern) entwickelte sich aus dem Traum ein eigenes Mode-Label zu etablieren und unternehmerisch aktiv zu sein. Heute lehrt Martina Feer «Mode» in mitreissenden Workshops. Das Aha-Erlebnis dazu kam beim Coaching von Creative Hub. Wissen weiterzugeben, das lag ihr im Blut. Das Ganze auch noch mit ihrer grossen Leidenschaft, der nachhaltigen Mode, zu verbinden – Volltreffer! Gemeinsam mit ihrem Coach entwickelte Martina Feer ein Drei-Säulen-Modell, bestehend aus Kollektion, Service und Workshops.

 

Über den Creative Hub

Der Creative Hub ist die Plattform für die Förderung der Schweizer Kreativwirtschaft, unterstützt durch Engagement Migros und weiteren Partnern. Wir helfen Schweizer Kreativen, innovative Produkt- und Geschäftsideen zu kommerzialisieren – entweder wirtschaftlich, ökologisch oder sozial. Unser Angebot umfasst neben Weiterbildungsbausteinen und Vernetzungsanlässen auch Zugang zu einem breiten Netzwerk. Mit diesen drei Bausteinen etablieren wir ein effektives Marktzugangssystem für talentierte Kreative.

 

Weitere Informationen zum Business Cup und zum dem Creative Hub:

www.creativehub.ch  |  info@creativehub.ch | +41 77 417 39 71