Fleiss, Ordnung und eine perfektionierte Kommunikation! Bienen sind sozusagen der Superfood unter den Tieren. Diese vier Beispiele aus der Startup-Szene zeigen, wieso wir uns Bienen öfter als Vorbild nehmen sollten.

Vatorex – Wo Hitze dem Ökosystem hilft
Vatorex bekämpft den grössten Feind der Honigbiene, die Varroamilbe. Diese wird durch eine chemiefreie Wärmebehandlung in den Brutwaben getötet. Denn Bienen sind es allemal wert, gerettet zu werden! Sie spielen eine Schlüsselrolle in unserem Ökosystem und produzieren feinen Honig. Die Lösungen von Vatorex für das Milbenproblem fördert die Bienengesundheit und bietet eine App, um die Situation des Bienenvolks zu überwachen. Durch die Kombination von jahrhundertealtem Imkerwissen und High-Tech Monitoring erhoffen sich die Gründer, den Kunden die Freude an der Imkerei und der Beobachtung von Bienen zu vermitteln. Denjenigen, die sich keine Bienenkolonie auf den Balkon stellen wollen, bietet Vatorex auch Bienenpatenschaften an.

Beekeeper – Schwarmintelligenz per App
Durch Beekeeper können alle Mitarbeitenden eines Unternehmens auf einer Plattform zusammengeführt werden und sich austauschen. Das erleichtert die interne und operative Kommunikation – auch für jene, die keinen fixen Arbeitsplatz oder keine Geschäftsmail haben. Menschen im Spital, auf der Baustelle, in einer Fabrik oder im Verkauf. Ziel des Startups, welches mittlerweile 140 fleissige Arbeitsbienen beschäftigt, ist es, mit der App die firmeninterne Kommunikation und die aufwendigen HR-Prozesse zu vereinfachen und zu digitalisieren. Beekeeper sorgt für Schwarmintelligenz, indem alle Mitarbeitenden auf einfachste Weise miteinander kommunizieren können. Das fördert das Employer Involvement und stärkt den Zusammenhalt in einer Firma. Mittlerweile benutzen Kunden weltweit die App der beiden Gründer Christan Grossmann (CEO) und Flavio Pfaffhauser (CTO), welche die Idee zu Beekeeper während ihres Studiums an der ETH hatten.

BeeHome – Gibt Wildbienen ein Zuhause
BeeHome ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Zuhause für harmlose Mauerbienen und weitere Wildbienenarten. Geliefert wird das Häuschen mit rund 25 Kokons, welche im Frühjahr schlüpfen und als Startpopulation dienen. Im September und Oktober kann das BeeHome zurück zum Startup geschickt werden, welches sich liebevoll um die im Winterschlaf schlummernden Bienen kümmert. Wenn der nächste Frühling naht, wird das Wildbienenhaus frisch renoviert zurück an die Kunden gesendet. Ob auf dem Land oder auf dem Balkon einer Stadtwohnung – BeeHome ist so konzipiert, dass sich die Wildbienen überall wohl fühlen. Dieses Konzept ermöglicht es jedem, seine eigenen Bienen zu halten, und somit, dem Bienensterben den Kampf anzusagen.

BeeBase – Bienenstarke IT-Konzepte
Das junge Unternehmen hat sich das strahlende Image der Biene zum Vorbild genommen und entwickelt Webseite, Marketingkonzepte und Software nach Mass. Fleissig wie die Bienen arbeiten sie daran, die Wünsche ihrer Kunden so zu automatisieren, dass sich diese voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Der Name BeeBase entstand, als die Gründer eine Plattform für ihre Freelancer ins Leben riefen. Diese sollte die «Base» für ihre fleissigen, unabhängigen Bienen sein. Der Name fand so grossen Anklang, dass er kurzerhand für das gesamte Unternehmen übernommen wurde. Innert zwei Wochen wurde die komplette Corporate Identity überarbeitet. Als Team agieren sie seit 2017 geschlossen wie ein Schwarm, um alle Herausforderungen zu meistern.

BeeBase-Gründer Pascal Borner (links) und Nino Lanfranchi. (Foto: BeeBase)