Von HR bis Bierausschank: Die vielfältigen Aufgaben von Gründern

Die Plug-and-Play-Softwarelösung von deskbird hilft, das volle Potential hybrider Arbeitsmodelle auszuschöpfen. Was die Gründer Ivan und Jonas von Grund auf lernen mussten, welchen Herausforderungen sie sich stellen mussten und wie sich ihre Leben seit der Gründung verändert haben, erfahren wir im Interview mit ihnen.


deskbird

Namen der Gründer: Ivan Cossu und Jonas Hess

Gründungsjahr: 2020


Die Geschäftsidee:

Wir sind fest davon überzeugt, dass in Zukunft fast alle Firmen ein hybrides Arbeitsmodell haben werden. Hybride Arbeit hat ein Riesenpotenzial, birgt aber auch Herausforderungen. Wer kommt wann ins Office? Wo sitzt mein Kollege, den ich gerade für Input brauche? Wie können wir unsere Unternehmenskultur trotz Home Office stärken? Hat mein Büro die richtige Grösse?

Mit deskbird haben wir eine Plug-and-Play Softwarelösung entwickelt, um diese Herausforderungen zu  meistern und das volle Potential hybrider Arbeitsmodelle zu nutzen.  Mitarbeiter können per App ihre Arbeitswoche planen und Arbeitsplätze im Büro buchen. Um die Unternehmenskultur und die Mitarbeitervernetzung nach monatelanger Home-Office-Zeit zu fördern, werden Mitarbeiter im Büro regelmäßig und automatisch für ein Coffee Date oder Lunch im Office verbunden. Office Manager erhalten in Echtzeit Einblicke in die tatsächliche Büronutzung und können ihre Flächen optimieren.

Das Bild zeigt, wie die App von deskbird aussieht

Unsere Kunden:

Von Startups bis Grossfirmen alle, die ein hybrides Arbeitsmodell haben oder ein solches einführen möchten! Unsere Lösung kann in ein paar Minuten implementiert werden und integriert sich in bestehende Systeme.

Dieses berufliche Know-How habe ich für die Gründung meines Startups mitgebracht:

Wir haben beide einige Jahre in der Strategieberatung gearbeitet, wo wir gelernt haben, komplexe Themen herunterzubrechen und Hypothesen schnell zu testen. Wir waren zudem schon früh im Entrepreneurship unterwegs, Jonas im Rahmen des CDTM-Programms in München und Ivan über das Startup-Programm der Universität St. Gallen. Darüber hinaus hat Jonas einige Zeit in einem Grossunternehmen gearbeitet und Erfahrungen gesammelt, die uns jetzt helfen, das nötige Feingefühl für Bedürfnisse und Anforderungen der Unternehmenskunden zu entwickeln.

Das mussten wir von Grund auf erlernen:

Es gab sehr viele Aspekte rund um Leadership, die wir neu lernen mussten. Einerseits ging es darum, die richtigen Mitarbeiter für unser Team zu finden, die unsere gemeinsame Vision unterstützen und unsere Firmenkultur teilen. Was wir gelernt haben, ist, dass es viel mehr auf die Motivation und den Willen zu lernen ankommt, als auf einen langen Lebenslauf. Starke Kompetenzen schaden natürlich trotzdem nie.

Zudem sind viele neue Tools hinzugekommen, um Produktentwicklung, Sales und Marketing zu bewerkstelligen. Teilweise haben wir Unterstützung aus unserem Netzwerk bekommen, vieles mussten wir uns aber auch einfach selbst beibringen – und das macht mittlerweile riesig Spass!

Die grössten Herausforderungen:

Eine Herausforderung ist es sicherlich die optimale Ausrichtung unseres Geschäftsmodells und unseres Produktportfolios zu finden, insbesondere in einem Markt, der sich gerade erst entwickelt. Mit den vorhandenen Ressourcen eines Startups müssen wir sehr effizient umgehen, daher ist dies entscheidend. Wir sind im ständigen Austausch mit Firmen aus verschiedenen Branchen und in verschiedenen Größen, um unser Angebot optimal zu entwickeln.

Auch das schnelle Wachstum muss gemanagt werden. Wir sind in kürzester Zeit von uns beiden auf fast 15 Mitarbeiter gewachsen, um unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Da verändert sich in kurzer Zeit sehr viel. Man muss für Neues offen sein und stetig optimieren. Langweilig wird es nie!

Unsere grössten Erfolge:

Innerhalb von ein paar Monaten haben wir die coolste Plug-and-Play-Softwarelösung für den hybriden Arbeitsplatz entwickelt! Zudem bieten wir auch eine App an, mit der man Coworking-Spaces flexibel buchen kann und haben dafür im letzten Jahr das stärkste Netzwerk an Coworking-Spaces in der DACH-Region aufgebaut. In der gleichen Zeit haben wir zwei Finanzierungsrunden erfolgreich abgeschlossen und finden immer noch Zeit dafür, ab und an gemeinsam Tennis zu spielen.

So hat sich unser Leben nach der Gründung verändert:

Sagen wir mal so: ein Startup ist wie ein Baby. Entsprechend ist es schwieriger geworden, neben dem Startup noch Hobbies zu pflegen.

Ein Blick in die Zukunft:

Unser Ziel ist es, möglichst schnell 100 und dann 1’000 Kunden für uns zu gewinnen, die unsere Plug-and-Play-Softwarelösung mit Begeisterung nutzen und erfolgreich einen hybriden Arbeitsplatz einführen. Aktuell sind wir auch in der zweiten Runde der Seed-Finanzierung und peilen einen siebenstelligen Investmentbetrag an. Unsere Vision ist es, deskbird zur führenden Softwareplattform für hybride Arbeitsplätze zu entwickeln.

Unsere wertvollsten Tipps für die Gründung eines Startups:

  1. Seid im ständigen Austausch mit der Zielgruppe, um einen möglichst präzisen Fokus zu finden.
  2. Denkt langfristig und wählt sehr sorgfältig Leute für euer Team aus.
  3. Habt Spass an der Sache!

Gibt es eine spannende Anekdote in eurer Gründungsgeschichte?

Wir beide suchen ständig neue Wege, um mit potentiellen Kunden in Kontakt zu treten. Vor Kurzem haben wir Freibier im Englischen Garten in München verteilt und so kamen einige spannende Gespräche zu Stande! Mal schauen, was uns für die nächste Marketingaktion einfällt!

Vielen Dank für das Interview!
 

 

Logo von Deskbird

 

Webseite