«Wo wir in Zukunft hinwollen? Auf den Mars.»

UMAMI bauen High-End Nahrungsmittel im Herzen der Stadt Zürich an – und das mit einer revolutionären Anbaumethode. Die drei Gründer Robin Bertschinger, Denis Weinberg und Manuel Vock erzählen, wie sie ihre Vision umsetzen, was sie auf ihrem Weg gelernt haben und wo es in Zukunft hin soll (Spoiler: sehr weit weg).


UMAMI AG

Namen der Gründer: Robin Bertschinger, Denis Weinberg & Manuel Vock

Gründungsjahr: 2015


Unsere Geschäftsidee:

ROBIN, DENIS & MANUEL: UMAMI ist ein High-End Nahrungsmittelproduzent. Wir kultivieren hochwertige Produkte mit einer revolutionären Anbaumethode im Herzen der Stadt Zürich und beliefern damit den Schweizer Markt. Unser Fokus liegt momentan auf Microgreens: ein Pflanzenstadium, in welchem die Nährstoffe und Vitamine am höchsten sind. Unser grundsätzliches Ziel ist es, am Ort des Konsums Lebensmittel zu produzieren.

Die Idee entstand nachdem wir drei ein gemeinsames Restaurant in Zürich eröffnen
wollten. Wir bemerkten aber schnell, dass wir für die Gastronomie zu wenig Erfahrung hatten.
Im Zuge der Recherche für das Restaurant kamen wir auf die Aquaponik, welche wir danach ausprobierten und weiterentwickelten. So entstand UMAMI.
 
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2015 gründeten die drei Jungunternehmer ihr Startup umami. (Foto: UMAMI)

Unsere Kunden:

Mit unseren Microgreens sprechen wir Restaurants in der ganzen Schweiz, Caterings
sowie den Schweizer Detailhandel an. Unser Produkt kann von jedem gegessen werden. Wir bieten auch für alle Interessierten Führungen an und haben coole Workshop-
Möglichkeiten, um UMAMI kennenzulernen.

Dieses berufliche Know-How haben wir für die Gründung unseres Startups mitgebracht:

Wir haben zwar einige Erfahrungen mitgenommen, mussten aber viel wieder neu erlernen.
Wichtig war es, dass wir bereits Erfahrungen aus der Buchhaltung hatten. Besonders wertvoll waren jedoch unsere Erfahrungen mit der Pflanzenwelt. Als gelernte Ökonomen mussten wir lernen, dass die Ökologie die gleiche Sprache wie die Ökonomie spricht.

Das mussten wir von Grund auf erlernen:

Die Zusammenarbeit im Team, wenn man aus Freundschaften in eine geschäftliche Ebene kommt. Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Doch auch das Einhalten vom Budget war eine neue Erfahrung. Und über die Gleichgewichte der Natur mussten wir uns ebenfalls informieren.

Die grössten Herausforderungen:

Wachstum ist eine Herausforderung. Der Umgang damit ist sehr wichtig, denn man muss lernen, die richtigen Sachen anzugehen.
 
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Vom Ökosystem auf den Teller – und dabei gleich noch Foodwaste vermeiden. (Foto: umami)

Unsere grössten Erfolge:

Einerseits war es der Einstieg in den Detailhandel, andererseits auch die Eröffnung unserer Anlage an der Badenerstrasse. Erfolg ist es auch, als Team zu wachsen und gut miteinander zu arbeiten.

So hat sich unser Leben nach der Gründung verändert:

Wir mussten mehr Verantwortung übernehmen und auch lernen, Nein zu sagen, beziehungsweise Prioritäten zu setzen.

Ein Blick in die Zukunft:

Wir stellen uns vor, ein komplett in sich geschlossenes Ökosystem kreieren zu können. Je grösser und komplexer, desto stabiler ist es. Man kann also auch Gemüse, Früchte oder gar Geflügel in den Kreislaufgedanken integrieren. Theoretisch könnte man das überall auf der Welt – oder sogar auf dem Mars – kopieren können.

Unsere wertvollsten Tipps für die Gründung eines Startups:

Der Fokus ist wichtig. Man soll sich als Team fokussiert an die Sache ranmachen. Als Startup will man oft alles zugleich erledigen. Da hilft es auch, eine gute Aufgabenteilung zu haben.
 
Vielen Dank für das Interview!
 

 

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