«We hate to wait.»

Yoordi ermöglicht es Gästen in Restaurants selbständig mit dem eigenen Smartphone zu bestellen und zu bezahlen. Jörg Wasmeier und Elisa Chiarelli, die Gründer von Yoordi erzählen uns im Interview, wie ein Urlaub in Thailand zur Gründungsidee führte und über den geplanten Markteintritt in Deutschland.


Yoordi

Namen der Gründenden: Jörg Wasmeier & Elisa Chiarelli

Gründungsjahr: 2018


Unsere Geschäftsidee:

Yoordi ermöglicht es Gästen in Restaurants selbständig mit dem eigenen Smartphone zu bestellen und zu bezahlen. Dies reduziert die Wartezeiten für Gäste und ermöglicht es sich eigenständig in einem detaillierten, mehrsprachigen Menü zu informieren.

Wir helfen Gastronomen die Vorteile der digitalen Welt gewinnbringend einzusetzen. Stosszeiten wie das Mittagessen besser zu meistern, den Tisch-Umschlag zu erhöhen und gleichzeitig einen noch besseren Service zu bieten. Yoordi liefert viele Informationen die zur strategischen Anpassung des Angebots, Verkaufsförderung, Loyalty und der Erhöhung der Kundezufriedenheit eingesetzt werden können. So können Gastronomen von ihren Kunden lernen und sich stetig verbessern. Bei einem Urlaub im Thailand Anfang 2017 warteten wir bis zur Verzweiflung auf die Bedienung, die Bestellung und erst noch zum Bezahlen. Dort gab es auf jedem Tisch ein kleines Kästchen mit Knöpfen um die Bedienung zu rufen, was unsere Wartezeit jedoch nicht verringerte. Es war voll und unterbesetzt, so litten nicht nur wir, sondern auch das Personal. Das hat uns bei den tropischen Temperaturen enorm gefrustet, obwohl das Essen fantastisch war und die Bedienung sehr freundlich. Da kam uns die Idee, wie wir die Gastronomiewelt für die Gäste und ihre Wirte revolutionieren können. Zurück in Zürich konnten wir die Idee direkt im anstehenden Hackathon der Six Wordline umsetzen und haben damit den 1. Preis gewonnen!

Schneller bestellen und bezahlen mit Yoordi. (Foto: Yoordi)

Unsere Kunden:

Hospitality: Restaurants, Bars, Cafés, Foodtrucks und Hotels (überall wo man Essen und Getränke bestellen kann)

Dieses berufliche Know-How haben wir für die Gründung unseres Startups mitgebracht:

Jörg hat bereits verschiedene IT-Unternehmen gegründet und bringt viele Jahre Erfahrung in der Software Entwicklung mit. Elisa hat als Produkt Managerin einen Business background und langjährige Erfahrung in IT Unternehmen gesammelt. Dieses Wissen hilft uns kundenzentriert zu arbeiten und die komplexen Probleme der Gastrobranche mit Yoordi zu lösen.

Die früheren Gründungen in Deutschland sowie die Erfahrungen aus Studium und Büro waren hilfreich. Aber am meisten hat doch das learning by doing, der F10 Incubator und das gute alte Internet geholfen.

Das mussten wir von Grund auf erlernen:

Wir mussten uns tief in die Hospitality Branche einarbeiten. Wir wollten ein einfaches Problem lösen, doch dies war nur auf der B2B Ebene lösbar. So mussten wir die Bedürfnisse und Probleme der Gastronomen studieren um ein Produkt zu kreieren, dass am Markt bestehen konnten.

Jörg Wasmeier und Elisa Chiarelli die Gründer von Yoordi. (Foto: Yoordi)

Die grössten Herausforderungen:

Geduld und Beständigkeit. Es ist nicht die einfachste und nicht die schnellste Branche in der digitalen Welt.

Unsere grössten Erfolge:

Partner, Kunden und Nutzer sind der Kern unseres seins. Wir sind sehr stolz auf das was wir erreicht haben und sehr dankbar für das Vertrauen und die  Unterstützung die wir täglich erhalten.

So hat sich unser Leben nach der Gründung verändert:

Wenn man ein Restaurant betritt, geht der erste Blick auf die Kasse. Es ist spannend sich selbst dabei zu beobachten wie man ständig im Recherche-Modus ist. Wir ärgern uns auch immer noch, wenn wir im Restaurant warten müssen, doch das motiviert uns weiterzumachen.

Ein Blick in die Zukunft:

In der Schweiz geht es jetzt erst richtig los, wir freuen uns mehr von unseren neuen Kunden zu lernen und weitere POS-Systeme einzubinden. Zusätzlich zu den Restaurants, streben wir auch Kooperationen mit Foodtrucks an.

Wir planen 2020 den Eintritt in Deutschland. Dafür werden wir nach geeigneten Partnern und Investoren suchen. Weiter stehen neue Partnerschaften in den Startlöchern, die uns beim Skalieren der Lösung unterstützen werden. Es bleibt spannend.

Unsere wertvollsten Tipps für die Gründung eines Startups:

Validiere die Idee! Löst du ein Problem der Branche? Analysiere den Markt, arbeite mit Pilotkunden zusammen und lege dir eine Strategie zurecht um deine Schwächen auszugleichen. Unsere Partner sind unsere grösste Stärke und geben uns den Rückhalt den wir als junges Unternehmen brauchen.  

Unsere Startup-Anektode:

We hate to wait! 😉