Das Schweizer Start-up Nexenic AG hat einen portablen Mini-Steamer in der Grösse einer handelsüblichen Lunchbox entwickelt: Steasy®. Nun steht das Start-up kurz vor Start der Serienproduktion und des Markteintritts. Mit der erfolgreichen Finanzierungsrunde in der Höhe von 1,8 Millionen Schweizer Franken ist das Start-up finanziell für diese grossen Schritte gerüstet.

Die drei Gründer und Erfinder, Claudio Ruiz, Reto Muhl und Johannes Hofer, sind nach erfolgreicher Finanzierungsrunde einen grossen Schritt näher an ihrer Vision. Sie wollen das Essen warmer Mahlzeiten von unterwegs einfacher, flexibler und gesünder zu machen. Mit ihrem portablen Mini-Steamer in der Grösse einer handelsüblichen Lunchbox kann jederzeit ohne Mikrowelle, Backofen oder Steckdose die Mahlzeit schonend aufgewärmt werden.

Mit dem Steasy gibt es auch unterwegs warme Mahlzeiten.

Um diese Innovation unter die Leute zu bringen, sind die Jungunternehmer an den letzten Vorbereitungen für die Serienproduktion und den Markteintritt. In Zusammenarbeit mit einem Schweizer Produzenten, werden die portablen Mini-Steamer in Europa gefertigt.

Steasy® schont Mittagszeit und bewahrt die Qualität der Lebensmittel

Das Gründertrio kam auf die Idee des portablen Mini-Steamers, als sie im Studium an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) viel Zeit ihrer Mittagspause beim Anstehen an der Mikrowelle verschwendeten. Seither haben sie mit viel Erfindergeist eine Lösung entwickelt, die mehr kann als nur die Mittagspause zu retten. Der portable Mini-Steamer Steasy® wärmt jedes Gericht individuell auf: Gemüse behält seine Vitamine und Fleisch bleibt saftig. Die Software von Steasy® sorgt dafür, dass der Aufwärmprozess dem Gericht entspricht.

Das Gründertrio von Nexenic und somit die Entwickler von Steasy: Claudio Ruiz, Johannes Hofer und Reto Muhl (v.l.).

Ausserdem können die Nutzer Steasy® über die dazugehörige App zeitlich steuern, so dass das Aufwärmen fertig ist, sobald die Mittagspause beginnt. «Damit bietet Steasy® nicht nur Studierenden, sondern auch gesundheits-bewussten Büroangestellten, Aussendienstmitarbeitenden oder Handwerkern, die auf der Baustelle ihre Mittagspause verbringen, einen echten Mehrwert», erklärt Co-Founder und CEO, Claudio Ruiz.

Meilenstein um Meilenstein

Der erste Meilenstein ist geschafft: der finale Prototyp steht und hat die Testing-Phase überstanden. Damit konnten die Gründer den nächsten Meilenstein vollbringen und erneut Investoren überzeugen. «Der funktionierende Prototyp und die erfolgreiche Kunden-Testphase waren entscheidend, um die Investoren für unsere nächsten Schritt zu gewinnen. Damit konnten wir nicht nur eine Vision verkaufen, sondern hatten ein fertiges Produkt samt Nutzerdaten, die beweisen, dass die Idee funktioniert», erzählt Johannes Hofer, Co-Founder, CMO und Verantwortlicher fürs Fundraising. Bei 1,8 Millionen Franken haben die Gründer die überzeichnete Finanzierungsrunde geschlossen.

Mit diesem Kapital kann Steasy® in die Serienproduktion gehen und den Markteintritt – vorerst in der Schweiz – starten. Für Privatkunden wird Steasy® bereits ab Herbst 2022 vorbestellbar sein. Auch das ist ein Meilenstein in der Geschichte des Start-ups mit Sitz in Winterthur. «Gerade in einer Zeit, in der die internationale Supply-Chain insbesondere für Elektronik-Teile herausfordernd ist, bedeutet es uns sehr viel, dass wir auf die Unterstützung unserer Investoren zählen dürfen», ergänzt Reto Muhl, zuständig für Elektronik und Software.

ZFV wird Investorin und strategische Partnerin zugleich

Die Genossenschaft ZFV-Unternehmungen (ZFV) bringt sich nicht nur finanziell ein, als strategische Partnerin kann das Start-up auch auf die Expertise der Gastronomiegruppe zählen. Die Synergien sind auf jeden Fall da: «Auf der Suche nach innovativen Lösungen denken wir beim ZFV immer auch in Kooperationen und sind sehr offen für die Zusammenarbeit mit kreativen Partnern», sagt Dario Notaro, CBDO beim ZFV.

Damit meint Notaro unter anderem Kooperationen, die der Genossenschaft helfen, den Zugang zu einer frischen, ausgewogenen Ernährung den ganzen Tag über zu ermöglichen. Denn das Ziel gesellschaftliche Herausforderungen mit innovativen Lösungen anzugehen ist fest in der DNA des ZFV verankert, dabei setzt das Unternehmen auch auf den Pioniergeist von Start-ups wie Nexenic.