DER HACK WINTERTHUR WURDE VERSCHOBEN – NEUES DATUM: 13.-15. November 2020

«Hacken» klingt nach illegalen Machenschaften, aber am Hackathon sind keine «bad boys» und keine «bad girls» erfolgreich. Hier gewinnen Teams, die die perfekte IT-Lösung für das Problem eines Grossunternehmens finden, programmieren, und pitchen. Am Wochenende vom 3. bis 5. April 2020 kannst du mit deinem Team die Challenge Partner von eurer Idee überzeugen.

Autorin: Alyssia Kugler

Der Hackathon Winterthur findet vom 3. bis 5. April 2020 zum zweiten Mal statt. Im Technopark Winterthur versammeln sich dann über 100 Teilnehmende, «Hacker» genannt, und vier Grossunternehmen aus der Region Winterthur, die «Challenge Partner». Obwohl «Brainwork» gefragt ist, soll am Wochenende auch Spass und Genuss nicht zu kurz kommen. So beginnt es mit einem gemeinsamen Abendessen. Danach präsentieren die vier Unternehmen ihre Challenges und los geht’s: Die Teilnehmer formieren Gruppen und wählen eine Challenge, zu der sie eine Lösung erarbeiten wollen. Freitagabend bis Sonntagnachmittag können sie durchgehend – ja auch über Nacht – die Zeit selbst einteilen fürs Analysieren, Programmieren und Üben ihrer Präsentation mit den «Pitch Trainern». Verschnaufpausen gibt es am Buffet, beim Gamen oder einem Nickerchen in den Schlafräumen. All inclusive, versteht sich!

«Du chasch es nöd besser aber länger.» Der Entrepreneur Club Winterthur und die ZHAW organisieren alles, was du für die Arbeit brauchst. (Foto: ECW)

Der Hackathon bringt Startup-Spirit in Grossunternehmen

Der Hackathon ist ein Format, bei dem junge, innovative und intelligente Leute mit einer neutralen Aussensicht auf die Herausforderungen der Challenge Partner nach Lösungen suchen. So können die Teilnehmenden mit ihrem agilen Mindset, die zäh gewordenen Grossunternehmen aufwühlen. «Junge unternehmerisch Denkende sollen die Grossunternehmen der Region Winterthur aufpeppen. Ohne diese Grossunternehmen wäre Winterthur nicht für ihre Innovation und Industrie bekannt geworden. Aber es kann auch nur weiterhin so bleiben, wenn auch weiterhin Innovation und Fortschritt in diese Unternehmen gerät», begründet Raphael Tobler, Präsident vom Entrepreneur Club Winterthur die Notwendigkeit dieses Events.

Die Gruppe «Earlybite», hier imt Anja Buis von der Stadt Winterthur, hat eine Lösung fpr die Herausforderung der Stadt Winterthur programmiert – und diese Challenge gewonnen. (Foto: ECW)

Der Knotenpunkt von Wissenschaft und Praxis

Der Hackathon wird von der ZHAW (Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften) mitorganisiert. Auch Prof. Dr. Jean-Marc Piveteau, Rektor der ZHAW, sieht einen übergreifenden Nutzen: „Es freut uns natürlich sehr, in diesem Rahmen einen Beitrag leisten zu können. Davon profitiert der Standort Winterthur und auch unsere Studierenden“. Die meisten Teilnehmenden kommen von der ZHAW, vor allem vom Technikum und der School of Management and Law. Der Hackathon ist aber für Interessierte jeden Levels offen. Es zählt der Wille etwas mitzugestalten, seine Sichtweise einzubringen, Spass zu haben, eine wertvolle Erfahrung und einige Kontakte mehr im Ärmel zu haben. Zum Beispiel bei spannenden Gesprächen in der «HangOut» Lounge von Noser Engineering, einem führenden Winterthurer Softwareunternehmen, mit Standort in Winterthur, das über 200 Entwickler und Consultants beschäftigt.

Sehr viele der Teilnehmenden sind Studierende der ZHAW und sie dürfen sich wohlverdient feiern lassen. (Foto: ECW)

Innovationsförderung für Winterthur

Den Hackathon Winterthur organisieren der Entrepreneur Club Winterthur und die ZHAW gemeinsam, ein grosses Stück «Power» kommt von Noser Engineering. «Der Hack Winterthur ist eine Herzensangelegenheit. Wir finden es toll, dass in Winterthur eine Plattform geschaffen wurde, auf welcher Entwickler aus allen Himmelsrichtungen zusammen kommen, um sich realen Problemen und deren Lösung zu stellen», begründet Daniel Brüngger, Geschäftsmitglied von Noser Engineering das Mitwirken am Hack Winterthur. Der Hackathon ist auch in den Augen des ECW eine Chance für Winterthur, um seine Startup- und Innovationskultur weiter zu fördern. Denn Innovation ist nie fertig. So, keep going!

Hier gehts zur Anmeldung Hack Winterthur

Autorin: Alyssia
„Als ich vom Appenzellerland nach Winterthur zog, hatte ich plötzlich ungewohnt viele spannende Angebote in der Nähe. Vieles reizte mich so sehr, dass ich trotz voller Agenda nicht wiederstehen konnte. Manche meinen deshalb, ich hätte überall meine Finger im Spiel. Aber am häufigsten bin ich immer noch beim Sport anzutreffen. Oder beim Schokolade naschen.“