Die Bäckerei um die Ecke, das Fitnessstudio eine Querstrasse weiter oder deine Lieblingsbar im Zentrum: sie alle sind geschlossen. Das ist hart. Besonders für das Budget dieser Betriebe. Das Unternehmen Earlybyte hat nun mit Regio.fund eine Antwort auf die Frage: wie helfen?

Unter dem Motto „Sich nach der Krise auf ein Miteinander freuen“, kann auf Regio.fund deine Lieblingsbar kostenlos eine Kampagne starten (Anleitung siehe Video am Ende des Beitrags). Der Initiator teilt diese dann über alle gängigen Social-Media-Kanäle. Kunden, Freunde, lokale Bewohner, sie alle können anschliessend via der Kampagne einen Betrag spenden oder einen Gutschein erwerben. Ganz wichtig dabei ist, dass die Betriebe überhaupt wissen, dass Regio.fund existiert: „Wir setzen grosse Hoffnungen in die Community. Dass sie spenden, Gutscheine kaufen, die Kampagne teilen. Aber auch den eigenen Lieblingsbetrieb auf die Möglichkeit aufmerksam machen“, erklärt Remo Höppli, Co-Founder von Earlybyte.

Online-Teambesprechung, wie sie zurzeit bei vielen Unternehmen stattfindet: das Team von Regio.fund. (Foto: Earlybyte)

Von der Community, für die Community
Laut Remo könne die Community einen grossen Teil dazu beitragen, dass soziales, gewerbliches und kulturelles Umfeld diese Krise übersteht. Umgesetzt hat das Digitalisierungsunternehmen Earlybyte die Plattform mit Gleichgesinnten aus Wien. Vergangenes Wochenende sind sie in Österreich und der Schweiz live gegangen. Damit das Projekt so richtig ins Laufen kommt, arbeite man nun an der Reichweite. Vom Kosmetikstudio über den Massagesalon bis hin zum Lernzentrum für Kinder und Jugendliche sind bereits einige Kampagnen online.
„Erst waren wir etwas skeptisch“, so das Team vom Habit Pub in Wien, welche eine Kampagne startete. „Das hilfsbereite Regio.fund-Team und das schnelle Setup haben uns jedoch überzeugt. Obwohl es uns erst seit kurzem gibt, ist es schön den Rückhalt und Support unserer Kunden zu spüren.“ Auch Earlybyte selbst hat eine Kampagne für sich gestartet: „Als junge Software-Agentur ist die Situation auch für uns schwierig. Wir können 1:1 nachvollziehen, was die Coronakrise für viele bedeutet. Mit Regio.fund leisten wir einen Beitrag.“