Firmen, die in der Region Winterthur einen Beitrag zum Klimaschutz leisten,
können ein Gesuch beim Klimafonds Stadtwerk Winterthur eingeben. Der Fonds
stärkt damit lokale Cleantech-Initiatoren.

Seit 2007 gibt es den Klimafonds Stadtwerk Winterthur. Gerade in der heutigen Zeit, in welcher der Klimawandel immer offensichtlicher wird, leistet der Klimafonds einen wichtigen Beitrag. Firmen oder Organisationen, die innovative und wirkungsvolle Projekte zur CO2-Reduktion, Steigerung der Energieeffizienz oder Förderung erneuerbarer Energien vorhaben, können finanzielle Unterstützung durch den Klimafonds beantragen. Voraussetzung ist, dass es sich um ein lokales oder regionales Projekt mit Bezug zu Winterthur handelt.

Von künstlicher Intelligenz bis Smart Farming

So wurde beispielsweise das Startup Coating AI AG unterstützt, das Pulverbeschichtungsanlagen mit künstlicher Intelligenz ausstattet. Dadurch können 15 Prozent des Pulvers eingespart, die Beschichtungsqualität erhöht und Ausschuss vermieden werden.

Ebenfalls unterstützt wurde das Projekt «Olanga Smart Farming». Dieses plant, Lebensmittelverschwendung bei den Produzenten in der Region zu verringern. Nicht normgemässes und aus Ernteüberschuss stammendes Obst und Gemüse gilt als unverkäuflich. Die Olanga AG bringt es wieder in die Wertschöpfungskette, indem sie es Grossabnehmern wie Restaurants oder Kantinen anbietet.

Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur trägt zur Energie- und Klimapolitik der Stadt Winterthur bei. Gesuche können zweimal jährlich, per 1. März und 1. September, eingegeben werden. Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen, mit Ausnahme von Verwaltungseinheiten der Stadt Winterthur.

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Dieser Artikel ist als Erstpublikation im Startup Magazin 2021 erschienen.