Wollen Startups Investoren gewinnen, so stehen sie oft vor rechtlichen und administrativen Herausforderungen. Leva bietet eine rechtssichere Lösung, welche den Prozess der Finanzierung effizient gestaltet.

Autorin: Priska-Dayani Rüegg

Immer mehr Personen sind bereit, Startups finanziell zu unterstützen. Doch Investoren wollen ihre Risiken diversifizieren, weshalb sie gerne mehrere Startups mit kleineren Beträgen mitfinanzieren. Je mehr Investoren beteiligt sind, desto aufwendiger gestaltet sich jedoch deren Verwaltung. Der ohnehin komplexe Finanzierungsprozess wird dann zu einer Hürde, zumal auch rechtliche Aspekte miteinbezogen werden müssen. Wollen Gründende ihre Zeit nicht in Verwaltungs- und Rechtsfragen, sondern in die Verwirklichung ihrer Ideen investieren, können sie mit Leva ihre Investoren effizient poolen (bündeln).

Die Plattform – eine Innovation

Es gab immer wieder Momente, welche letztlich zum Verständnis führten: «Da sind zu viele Rechtsunsicherheiten. Dies muss doch lösbar sein!», sagt Cosimo, Gründer von Leva. Das Team bringt durch die unterschiedlichen Ausbildungen in Finanzen, Rechtswissenschaften und IT alles mit, was für die Umsetzung ihrer Idee nötig war.

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Eine Visualisierung davon, wie Leva funktioniert. (Grafik: Leva)

Das Fundraising Technology (FundTech) Unternehmen Leva ist selbst ein Startup. Bezeichnend ist, dass sie ihr entwickeltes Produkt nicht als erstes am eigenen Unternehmen testen konnten, sondern ihnen eine Kundenanfrage zuvorkam. Das bestätigte sie in ihrer Idee, die aufwendige, manuelle Arbeit beim Pooling und bei Finanzierungsrunden durch ein digitales Tool zu lösen. Ihr Resultat ist eine Plattform, die Investoren in Rekordzeit mit nur wenigen Klicks bündelt. Neben der digitalen Abwicklung lassen sich über die Leva-Plattform auch alle notwendigen rechtlichen Dokumente einfach erstellen. Damit gestaltet sich der komplexe Finanzierungsprozess effizienter und einfacher, als es bis anhin möglich war.

Die Anwenderfreundlichkeit macht Leva zu einem äusserst wertvollen Tool für Startups. Das wird dem Gründerteam auch immer wieder von ihren Klienten bestätigt: «Als ich eine Transaktion zum ersten Mal mithilfe der Plattform durchführte, sah ich, wie einfach das Tool wirklich ist», berichtet ein Kunde. Es erstaunt deshalb nicht, dass Leva derzeit als einziges Unternehmen schweizweit eine digitale Lösung anbietet, die das Pooling von Investoren rechtssicher ermöglicht. 

Rechtssicherheit schaffen

Daneben gilt das Augenmerk des Jungunternehmens der Informationslücke, die so manche Startup-Gründerteams und -Investoren aufweisen: «Viele wissen nicht, dass das Poolen von Investoren rechtskonform möglich ist.» Da will Leva den oft technisch ausgerichteten Startup-Gründenden und -Investoren Hürden aus dem Weg räumen. Es soll für Jungunternehmen möglich sein, von vielen verschiedenen Kapitalgebern Geld anzunehmen und diese anschliessend zu poolen. So verhilft Leva anderen Startups, sich aufs Wesentliche konzentrieren zu können: Wachstum.

Dieser Artikel erschien ursprünglich im Startup Magazin 2020.

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