Trotz der Rekordinvestitionen von über CHF 3 Milliarden in Schweizer Startups im Jahr 2021 ist Fundraising nach wie vor eine der grössten Herausforderungen für Schweizer Jungunternehmer:innen. Im Durchschnitt braucht ein Schweizer Startup 200 Arbeitstage, um eine Finanzierungsrunde abzuschliessen. Nun ist eine Veränderung in Sicht.

Um die Fundraising-Phase von Schweizer Startups zu beschleunigen, hat Swisspreneur, der führende Business-Podcast in der Schweiz, sein eigenes Investment Syndicate gestartet. Das Swisspreneur Syndicate bringt Investoren mit aussergewöhnlichen Gründertalenten aus der Swisspreneur-Community für Pre-Seed- und Seed-Investitionen zusammen. Schnell, unkompliziert und gründerfreundlich.

Investoren erhalten auserlesene Deals zur Auswahl

Investoren, die das Swisspreneur Syndicate nutzen, sind bereits mit kleinen Tickets ab CHF 5’000 dabei. Ausserdem profitieren sie von einer transparenten und niedrigen Gebührenstruktur sowie dem Zugang zu spannenden Deals. Diese erhalten Investoren regelmässig auf einem One-Pager mit Investmentmöglichkeiten per E-Mail zugeschickt. Nach eigener Risikoprüfung entscheiden sie, ob sie investieren möchten.

Gründerteams kommen einfach und schnell an Investoren

Gründer und Gründerinnen, die sich für das Swisspreneur Syndicate anmelden, verkürzen auf diesem Weg die Zeit, die sie sonst für das Scouting und Pitching bei Investoren aufwenden würden. Bisher konnten Investoren und Startups via Swisspreneur Syndicate während nur zwei bis drei Wochen zusammenfinden.

Dies ist einerseits möglich, weil Swisspreneur bereits sehr tief in der Startup-Community drin ist und Startups bereits lange beobachtet. „Dadurch wissen wir genau, wo einzelne Startups stehen und was uns interessiert. Andererseits ist der Due Diligence Prozess kürzer, da wir ein Investorensegement ansprechen, das auf kleinere Tickets setzt. Das erlaubt uns komplett digital und massiv schneller zu sein“, begründet Silvan Krähenbühl, Mitinitiator des Syndicates, die Geschwindigkeit des Matchings.

Kleines Cap-Table und trotzdem grosses Netzwerk

Ein weiterer Vorteil vom Swisspreneur Syndicate ist, dass Startups eine grössere Gruppe von Investoren haben kann, ohne ihren Cap-Table zu sehr zu erweitern. Das Startup hat nämlich nur eine rechtliche Verbindung zum Swisspreneur Syndicate und die zahlreichen Investor Relations dahinter werden von Swisspreneur übernommen. „So ist ein Syndicate Investment kein ‚Dead-Weight‘ und wir können dem Startup über unser Netzwerk dennoch maximalen Mehrwert schaffen, denn Investoren sind für Startups selten nur Geldgeber, sondern auch Experten, die mit Know-how unterstützen“, erklärt Krähenbühl.

Inspiration und Investorenvermittlung für Jurata

Die erste Investition des Swisspreneur Syndicates wurde in Jurata getätigt, ein in Zürich ansässiges Legal-Tech-Startup. Jurata hatte bereits lange vor dem Syndicate erste Berührungspunkte mit Swisspreneur, jedoch damals mit dem Podcast: „Ich glaube, ohne den Swisspreneur-Podcast hätte ich kein Startup mitgegründet, weil ich diese Option als klassisch ausgebildeter Jurist gar nicht auf dem Radar hatte“, sagt Mitgründer Luca Fabian. Nach der Inspiration von Swisspreneur folgte dann also auch der Support beim Fundraising. „Jurata ist ein schönes Beispiel, das zeigt, wie sich die verschiedenen Projekte von Swisspreneur gegenseitig ergänzen und beflügeln“, schliesst Krähenbühl ab.

Über Swisspreneur Syndicate

Die Syndicate Initiative spiegelt die langjährige Mission von Swisspreneur wider, das Unternehmertum in der Schweiz zu fördern. Es ist ein natürlicher Nachfolger von Projekten wie der laufenden Podcast-Produktion, der Fundraising- und B2B-Sales-Masterclass-Reihe und den regelmässig stattfindenden Networking-Events wie den Founders Dinners und der Swiss Scale-up Cruise.

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