Ein Blick auf den Unternehmergeist der beiden prominenten Hochschulen.

Startup Luft an der Uni Zürich

Seit 2017 hat die UZH das Startup-Label an über hundert Unternehmen verliehen. Diese sind vor allem in den Bereichen Bio- und MedTech zu verorten. Das älteste dieser Startups und Spin-Offs wurde 1978 gegründet.

Um das Label zu erhalten, muss ein Jungunternehmen entweder mit Technologien der Uni arbeiten, beziehungsweise auf diesen aufbauen, oder von Angehörigen der UZH gegründet worden sein. Startups mit diesem Label profitieren von Werbung durch die Kanäle des UZH Innovation Hubs sowie einer «Venture Story», also eine Herkunftsgeschichte des Startups, welche ebenfalls auf der Website des UZH Innovation Hubs zu finden ist. Zusätzlich erlangt ein Jungunternehmen durch den Titel Glaubwürdigkeit und Seriosität durch die Assoziation mit der Universität, was für Investierende interessant ist. Die Anmeldung für ein solches Label erfolgt ganz einfach über ein Web-Interface.

Innovationsförderung an der ETH

Auch die ETH Zürich listet und verlinkt zahlreiche Spin-Offs und Startups auf ihrer Webseite. Wie man jedoch an ein solches Label gelangt oder wie man davon profitiert, wird auf der Webseite weniger klar kommuniziert. Es gibt jedoch einen Anlaufstelle, welche Spin-Offs Unterstützung anbietet. Diese zählen vor allem zu den Bereichen BioTech Pharma und ICT.

Die ETH verfügt zusätzlich über ein «Innovation & Enterpreneurship Lab», welches Kurse und Beratung für Startup-Unternehmende anbietet.

Enterpreneurgeist an den beiden Hochschulen

Die beiden Zürcher Hochschulen sind somit gute Standorte und Startpunkte für junge Unternehmer und setzen durch ein vielfältiges Angebot und Webpräsenz daran, ihren Mitgliedern eine gute Vorlage für ein erfolgreiches Unternehmen zu bieten.